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KASIMIR UND KAROLINE

von Ödön von Horváth

Fotos © Patrick Sobottka

KASIMIR UND KAROLINE
von Ödön von Horváth

Theaterakademie Hamburg
Studienprojekt I - Ödön von Horváth
Premiere am 21.04.2023


MIT Julika Frieß, Joey Nashaa Scholl, Jonas Bonham Neubauer
LIVEMUSIK  Merlin Gebhard, Ivan Ruge


REGIE Tristan Linder
KOSTÜM Meret Zürcher
DRAMATURGIE Leena Schnack
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Henrik Hinze
OUTSIDE EYE Lena Reißner

Diese Inszenierung entstand im Rahmen des Studienprojekt 1 an der Theaterakademie Hamburg. Die Aufgabe war, eine 30-Minütige Arbeit aus einem Stück von Horváth zu bauen.

Durch viel Improvisation und wildes Arrangieren von Texten entstand eine poetische Geschichte über das Ende der Liebe durch soziale Umstände geschaffen. Die Figuren Kasimir und Karoline wurden ergänzt durch einen Ballonverkäufer: Comic Relief, alle Nebenfiguren, und gleichzeitig der personifizierte Kapitalismus. Zwei Live-Musiker in aufblasbaren Kostümen komplettieren die minimalistische Oktoberfest/Karneval-Szenerie. Zentrale Frage der Arbeit war: Wie kann ich meine Gefühle ausdrücken, wenn ich es nicht schaffe, sie in Worte zu fassen? Und kann die gedankliche Flucht aus der kalten sozioökonomischen Realität des Kapitalismus gelingen? Kasimir und Karoline reden aneinander vorbei, sind zu schwer füreinander, träumen vom Fliegen aber stürzen immer wieder ab.

Diese Arbeit ist exemplarisch für Tristan Linders Interesse an klassischen Stoffen und einen verspielten Umgang damit, befreit vom historischen Ballast von Rollenklischees und Zuschreibungen.

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